Forderung nach Konzept für die Innenstadt und den Lichtensteinpark
Bei einem Rundgang durch die Münsinger Altstadt und den Lichtensteinpark befasste sich die Junge Union Münsingen jüngst mit der aktuellen Situation des Einzelhandels und den Möglichkeiten einer Belebung der Innenstadt und des Lichtensteinparks. Unter den Teilnehmern waren auch Katharina Geist und Jochen Schuster, die beiden jüngsten Kandidaten für die Gemeinderatswahl im kommenden Monat.

Während der Tour zählte der CDU-Nachwuchs mehrere Ladengeschäfte sowohl in der Innenstadt als auch im Lichtensteinpark, die überwiegend seit Monaten leer stehen. „Leere Schaufenster ziehen weder Konsumenten noch Touristen in die Altstadt.“, ist sich der 22-jährige Jochen Schuster sicher. Die Entwicklung bei den Lebensmittelmärkten in Richtung Auingen und im Lichtensteinpark gibt für die Junge Union zudem Anlass zur Kritik. "Man kann doch nicht am einen Ende der Stadt neu bauen, wenn dann am anderen Ende Läden schließen und nichts mehr nachkommt", bemängelt Katharina Geist die aktuelle Entwicklung. Aus Sicht der Jungen Union müsse mit der Ausweisung neuer Bauflächen für Supermärkte vorerst Schluss sein. "Vorrang muss jetzt die Innenstadt mit ihren Einzelhändlern, aber auch der Lichtensteinpark haben", so Geist weiter.
Denn die Jungunionisten sehen durchaus großes Potential in der Struktur der Innenstadt. "Wir haben in Münsingen kurze Wege, persönliche Beratung in den Läden sowie ein attraktives und hochwertiges Warensortiment", fasst der JU-Vorsitzende Daniel Steiner die Vorteile Münsingens zusammen. Dabei biete gerade die Innenstadt Möglichkeiten, sich dem Thema Direktvermarktung heimischer Produkte stärker zu widmen.
Die JUler wünschen sich daher ein Konzept, das die Altstadt und den Lichtensteinpark wiederbelebt und nicht weiter an Attraktivität verlieren lässt. Vor allem die Struktur mit kleinen Fachgeschäften dürfe nicht durch Großmärkte kaputt gemacht werden, sondern müsse beispielsweise durch Sortimentsbeschränkungen in Bebauungsplänen erhalten und erweitert werden. Deshalb müssten bei zukünftigen Planungen alle Beteiligten und Betroffenen noch stärker einbezogen werden. "Gemeinsam wird es sicherlich gelingen, den derzeitigen Entwicklungen entgegenzuwirken und auch die Innenstadt wieder in den eigentlichen Mittelpunkt Münsingens zu rücken. Und vielleicht dürfen wir unsere Ideen dazu nach den Wahlen ja auch einbringen.", hofften Geist und Schuster am Ende des Rundgangs.



Köhler in Marbach
"Einer für alle - alle für Köhler" steht auf dem Transparent, mit welchem wir den Bundespräsidenten bei seinem Besuch in Marbach begrüßten.
Sichtlich erfreut kam der Bundespräsident mit seinem Tross aus Medienvertretern, Ehrengästen und Besuchern auf uns zu. Nach einem kurzen Gespräch zog er sodann auch schon wieder weiter zur Fohlentaufe.
Mit unserem Transparent wollten wir zum Ausdruck bringen, dass Köhler ein Bundespräsident ist, der über alle gesellschaftlichen Gruppen und parteipolitischen Grenzen hinweg geschätzt wird. Mit klaren Werten und seiner herzlichen Art findet er immer die richtigen Worte.

Es wäre auch der SPD gut angestanden, unseren beliebten Bundespräsidenten am 23. Mai zu wählen, statt Gesine Schwan aus parteipolitischen Gründen als Gegenkandidatin zu nominieren. Durch derartige taktische Wahlkampfaktionen wird die Politikverdrossenheit in unserem Land mit Sicherheit nicht sinken...

Bilder von Köhlers Besuch gibt's auf der Internetseite von Daniel Steiner


Aus Kohlstetten wird Köhlerstetten
Junge Union freut sich auf den Bundespräsidenten

Die Vorbereitungen für den Besuch von Bundespräsident Horst Köhler laufen in der ganzen Region auf Hochtouren.
Spontan hat auch die Junge Union ihrer Vorfreude über den Besuch auf der Münsinger Alb Ausdruck verliehen: Kurzerhand haben die Jungunionsten Kohlstetten, das auf der Wegstrecke des präsidialen Konvois liegen dürfte, in "Köhlerstetten" umbenannt. Dies sei als Hommage an den beliebten Präsidenten aus dem Schwabenland zu verstehen, erläutert JU-Kreisvorsitzender Marcel Bonnet.