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| Gemeinderatswahl 2009 |
Zwei Kandidaten der Jungen Union Münsingen - Katharina Geist aus Auingen und Jochen Schuster aus Münsingen - kandidierten bei der Münsinger Gemeinderatswahl auf der Liste der CDU und wurde beide gewählt.
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Die beiden neuen Gemeinderäte möchten gerade auch der jungen Generation eine Stimme geben und damit etwas "frischen Wind" in den Gemeinderat bringen.
Noch Ideen, Anregungen oder Fragen? Katharina und Jochen freuen sich auf jede Nachricht!
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| Katharina Geist |
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25 Jahre
Rechtsreferendarin
stellv. Vorsitzende der Jungen Union
katha.geist@gmx.de
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Das liegt mir am Herzen:
Kinderbetreuung
Um den Eltern die Vereinbarkeit von Kind und Beruf zu erleichtern, sollten verlängerte Öffnungszeiten an Kindergärten angeboten werden.
Die Kinder könnten dadurch auch eine längere und intensivere Förderung erfahren, so z.B. in der Sprachförderung.
Bedarfsorientierter Ausbau der Schulen
Umzusetzen ist hier zuerst der Ausbau des Gymnasiums Münsingen. Nachdem die Baumaßnahmen am Gymnasium schon einmal zurück gestellt wurden, sind sie dringender als je zuvor. Darüber hinaus muss allen Schulen eine zeitgemäße Ausstattung zur Verfügung gestellt werden sowie für ausreichenden Lehrraum gesorgt werden. Dies würde sowohl die Schüler entlasten, als auch den Lehrern das Lehren leichter machen.
DSL-Anbindung in allen Teilorten
Nach wie vor haben nicht alle Menschen in Münsingen (und Umgebung) gleich gute Breitband – Internetversorgung, obwohl das Internet heute aus dem alltäglichen Gebrauch sowohl einer Privatperson als auch eines Unternehmens nicht mehr wegzudenken ist.
Belebung der Innenstadt/Lichtensteinpark
Die Folgen der Ansiedlung von Fach- und Supermärkten für die Altstadt Münsingens sind deutlich sichtbar. Schon mit dem Errichten des Lichtensteinparks verlor die Innenstadt für Verbraucher an Attraktivität und mit dem neuen Fachmarktzentrum wird es dabei bleiben.
Dabei hat auch die Innenstadt Potential. So wäre es sinnvoll auf die Vermarktung von heimischen regionalen Produkten zu setzen, auf die Kompetenz eines Einzelfachhändlers sowie auf seine Vorteile, wie bspw. die individuelle Beratung.
Auch der Lichtensteinpark lockt seit dem Wegzug mehrerer Geschäfte im Dezember 2008 nicht mehr die Verbraucher an. Um den Attraktivitätsverlust aufzuhalten, sollte über neue Konzepte für den Lichtensteinpark nachgedacht werden.
Vermarktung regionaler Produkte
In Münsingen und Umgebung werden viele qualitativ hochwertige Produkte produziert. Um die heimische Landwirtschaft durch Konsum zu fördern, müssen diese Produkte direkt vermarktet werden und sollten in den Regalen der hiesigen Supermärkte ihren Platz finden.
Dadurch könnten die Bauern auch wieder einen Milchpreis bekommen, den ihre wertvolle Arbeit verdient!
Unterstützung der Vereinsarbeit
In Münsingen sollte die Jugendarbeit der Vereine noch stärker gefördert werden.
Das ist die beste Möglichkeit Jugendliche für das Gemeinwohl zu begeistern und ihnen eine optimale Freizeitbeschäftigung zu bieten.
Vernünftiger Umgang mit öffentlichen Geldern
Gerade in Zeiten der Krise ist nachhaltiges Wirtschaften unabdingbar. Dazu gehören gut geprüfte und abgewogene Entscheidungen bei den Ausgaben der Gemeinde.
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| Jochen Schuster |
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22 Jahre
Student der Politikwissenschaft und des Öffentlichen Rechts an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
ehrenamtlicher Jugendleiter beim Tennisverein Münsingen
joeschuster@t-online.de
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Mein kleines Münsingen-ABC:
Ausbau des Gymnasiums: hier soll Platz für Räumlichkeiten geschaffen werden, die den Schülern auch ermöglicht, in freien Stunden selbständig zu lernen: Arbeitsräume, Fachräume und Unterrichtsräume
Biosphärengebiet: Dieses Naturschutzprojekt ist gewiss der richtige Weg, um den Truppenübungsplatz in eine neue Zukunft zu führen. Bei der Konzeption und Planung wurde die Bevölkerung jedoch weitestgehend ausgeschlossen. Die Unterstützung der Anwohner ist jedoch unabdingbar für das Gelingen des Vorhabens.
CDU: eine gute Wahl für Münsingen am 7. Juni
DSL: Die flächendeckende Versorgung aller Münsinger Teilgemeinden mit einer leistungsfähigen DSL-Verbindung ist dringend auf den Weg zu bringen. Das Beispiel Mehrstetten zeigt, dass dies funktionieren kann.
Einkaufsmöglichkeiten: die Fehler in diesem Bereich liegen in der Vergangenheit und sind kaum noch rückgängig zu machen. Wieso lässt man den Bau einer Supermarktlandschaft beim Hallenbad zu und lässt damit den – innenstadtnahen – Lichtensteinpark verkommen?
Feuerwehr: um die Mannschaftsstärke weiterhin gewährleisten zu können, muss alles unternommen werden, um die Attraktivität des freiwilligen Engagements im Brandschutz erhalten zu können. Aufgrund der enormen Wichtigkeit müssen Fahrzeuge und Gerätschaften auf dem modernsten Stand der Technik sein.
Grundstückserlöse: es entspricht keiner seriösen und nachhaltigen Finanzpolitik, wenn die Stadt große Grundstücke verkauft, um den Haushalt zu finanzieren. Dieser Fehler wurde beim Einkaufszentrum gemacht und soll nun beim Ritterland wiederholt werden. Ich sage "Nein!"
Haushaltspolitik: städtische Pflichtaufgaben wie Bildungseinrichtungen, Straßen, Feuerwehr oder Versorgung mit Gas und Wasser müssen wieder eindeutig erste Priorität haben. Das Geld für den momentan im Bau befindlichen Kreisverkehr im Industriegebiet oder für das neue Logo der Stadt hätte vernünftiger angelegt werden können. Nicht jeder Euro, der zur Verfügung steht, muss dringend ausgegeben werden.
Industriegebiet: Industrieansiedlungen sind der beste Weg, die öffentlichen Einnahmen zu erhöhen. Es muss alles unternommen werden, dass Münsingen interessant für das produzierende Gewerbe bleibt. Hierzu zählt auch eine schnelle Realisierung der ortsdurchfahrtsfreien Autobahnanbindung.
Jugendclubs: Die Jugendclubs leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Leben in den Teilorten. Das Engagement der vielen jungen Leute muss gewürdigt werden und sollte auch in Zukunft Berücksichtigung bei der finanziellen Unterstützung durch die Stadt finden.
Kreisverkehr: Die Kreisverkehrsplätze bei der Jllig-Kreuzung und am Ortsausgang in Richtung Gomadingen sind Gold wert. Der Kreisverkehr im Industriegebiet ist unnötig. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hätte dort das Fällen einiger Bäume in diesem Bereich sicherlich gereicht. Münsingen braucht keinen Rekord in der Kreisverkehrsdichte aufstellen!
Viel dringlicher ist im Übrigen inzwischen eine vernünftige und sichere Lösung für die Kreuzung vor dem neuen Einkaufszentrum geworden.
Lebensqualität: Diese zu erhalten, ist oberstes Gebot, wenn man auch die Senioren in der Stadt berücksichtigen will. Während momentan zu viel aus dem zentrumsnahen Bereich in Außenlagen verlagert wird, sollte genau das Gegenteil angestrebt werden.
Münsingen: Münsingen ist ein lebenswertes, liebenswürdiges und schönes Kleinstädtchen auf der Schwäbischen Alb. Dies soll weiterhin so bleiben. Auf größenwahnsinnige Großprojekte muss dringend verzichtet werden.
Natur: Industrieanlagen im Industriegebiet auf der einen Seite, auf der anderen Seite dafür weite Flächen, die von menschlichen Eingriffen weitestgehend verschont bleiben, ist eine gute und funktionierende Mischung. Die Konzeption des Biosphärengebiets entspricht dieser Vortsellung. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass in Münsingen der sanfte, das heißt zurückhaltende Tourismus, einem Massentourismus vorgezogen wird. Dies scheint im Moment aus dem Ruder zu laufen.
Ortsumgehungen: Die Ortsumgehungen von Böttingen und Magolsheim sind Projekte von großer Wichtigkeit, sowohl zur Erhöhung der Lebensqualität in der Dörfern als auch zur Verbesserung der Verkehrsanbindung der Region. Böttingen soll eine Nordumfahrung bekommen.
Pflege von Grünanlagen: Je mehr öffentliche Grünanlagen geschaffen werden – zum Beispiel in der Parksiedlung – desto mehr Kapazitäten müssen geschaffen werden, um diese zu pflegen. Diese Arbeiten sollten aber durch eigenes städtisches Personal verrichtet werden, weil dies garantiert günstiger ist. Auch soll überlegt werden, wo ehrenamtliches Engagement helfen kann.
Ritterland: Über 500.000 Menschen sollen nach den wahnwitzigen Vorstellungen der Investoren jährlich nach Münsingen ins „Ritterland“ kommen. Eine völlig unrealistische Perspektive und vor allem auch keine schöne Perspektive, wenn man Verkehr und Müll bedenkt.
Sauberkeit: Den Verfassern eines offenen Briefes ist leider zuzustimmen, dass diverse Parkplätze in Stadtgebiet, beispielsweise beim Freibad, für nächtlichen Unfug genutzt werden. Eine Schrankenlösung ist ebenso anzudenken wie die Videoüberwachung von gefährdeten Plätzen. Dies könnte die zunehmende Vermüllung dieser Bereiche ein wenig lindern.
Transportmittel: Der Schienenverkehr auf der Alb ist weiter zu fördern. Neben dem Tourismusverkehr ist aber auch anzudenken, in wie fern eine attraktive, mehrmals tägliche Verbindung nach Ulm zu realisieren ist.
Vereine: Die vielen Sport-, Musik- oder sonstigen Vereine leisten einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Münsingen und den Teilorten. Sie integrieren Menschen aller Gruppen in die Gemeinschaft. Eine angemessene, nicht zu knappe Unterstützung ist im Sinne der Entwicklung der Lebensqualität.
Zukunft: Mit Ihrer und Eurer Hilfe kann es ermöglicht werden, "frische Ideen" für Münsingens Zukunft in den Gemeinderat einzubringen. Deshalb werbe ich: am 7. Juni jeweils 3 Stimmen für Katharina Geist und Jochen Schuster
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